Thüringer Regelschullehrer bekommen ab 1. Januar 2018 mehr Geld
Erhöhung um 50 % zum Differenzbetrag zwischen A 12/ E 12 und A 13/ E 13

In mehreren Gesprächen hat der tbb als Dachverband für seine Lehrergewerkschaften, in Zusammenarbeit mit der GEW als Bildungsgewerkschaft unter dem Dach des DGB mit der Landesregierung eine Erhöhung der Besoldung für Regelschullehrer verhandelt.

Am Donnerstag, 13. Juli 2017 trafen sich Vertreter der Gewerkschaften mit dem amtierenden Bildungsminister Prof.Dr. Hoff und Finanzministerin Heike Taubert zu einem weiteren Gespräch zur Besoldung der Regelschullehrer. Ziel war und ist es, das Eingangsamt der Regelschullehrer von A 12/ E 11 auf A 13/ E 13 zu erhöhen. Die Beteiligten konnten sich in dem Gespräch auf einen hart erkämpften ersten Schritt einigen.

Ab. 1. Januar 2018 bekommen die Thüringer Regelschullehrer eine Erhöhung um eine ruhegehaltsfähige Zulage in Höhe von 50 % des Differenzbetrags zwischen A 12/ E 11 und A 13/ E 13.

"Nach dem Beschluss zur Lehrerverbeamtung haben der noch amtierende Bildungsminister Prof. Dr. Hoff und Finanzministerin Heike Taubert für die Landesregierung nach intensiven Debatten mit den Lehrervertretungen einen weiteren Schritt in die richtige Richtung getan, um den Thüringer Schuldienst im Vergleich zu anderen Bundesländern konkurrenzfähig zu machen.

Die Lehrerverbände im Thüringer Beamtenbund werden hartnäckig bleiben, um das Ziel der Eingruppierung aller Regelschullehrerinnen und Regelschullehrer in die Besoldungsgruppe A 13 / Entgeltgruppe E 13 so kurzfristig wie möglich zu erreichen", kommentiert der tbb-Landesvorsitzende Helmut Liebermann den ausgehandelten Kompromiss.

Für den zweiten Schritt wurden weitere Gespräche zugesichert.