Thüringer Landesbeschäftigte im Warnstreik - Denkanstöße für die Arbeitgeber

Weil die Vertreter der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auch in der zweiten Verhand-lungsrunde am 26. und 27. Februar in Potsdam kein Angebot für eine lineare Erhöhung der Löhne und Gehälter vorgelegt haben, wird jetzt auch Jena zum Schauplatz von Protestaktionen. Um die Forderungen der Gewerkschaften für die Einkommensrunde 2015 im öffentlichen Dienst der Län-der zu untermauern, versammeln sich am 11. März Beschäftige aus allen Bereichen des Landes-dienstes zum gemeinsamen Demozug und zur Großkundgebung in Jena.

Erwartet werden mehrere Tausend Teilnehmer, unter anderen Polizistinnen und Polizisten, Kolleginnen und Kollegen aus dem Straßenverkehrsdienst, dem Justizvollzugsdienst, der Finanzverwaltung und dem Bildungsbereich.

Auf der Kundgebung gegen 15 Uhr auf dem Holzmarkt wird auch der Vorsitzendes des tbb beamtenbund und tarifunion thüringen Helmut Liebermann sprechen. Liebermann hatte unmittelbar nach der Vertagung der Verhandlungen zur 2. Runde ein vernünftiges Angebot der Arbeitgeber gefordert: „Leistung kostet! Den öffentlichen Dienst, dessen Beschäftigte rund um die Uhr für reibungslose Verwaltungsabläufe, Recht, Bildung und Sicherheit in Deutschland sorgen, gibt es nicht zum Spartarif. Die Kolleginnen und Kollegen haben eine angemessene Vergütung verdient. Wir brauchen jetzt greifbare Ergebnisse, und die Arbeitgeber vielleicht noch ein paar Denkanstö-ße von den Beschäftigten.“

PDF: Warnstreikaufruf Jena

PDF: Busabfahrtszeiten

PDF: Stempeln beim Streik?

PDF: Pressemitteilung "Einladung zum gemeinsamen Pressebrunch mit verdi, GEW, GdP und tbb"